Natürliches Hören

Unsere Hörkontaktlinse® soll den natürlichen Hörvorgang weitgehend nachempfinden und so das Klangerlebnis hörgeschädigter Menschen maßgeblich verbessern. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und wir informieren Sie regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand.

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Beim natürlichen Hören trifft der Schall am Ende des Gehörgangs auf das Trommelfell und versetzt es in Schwingung. Die von Vibrosonic entwickelte Hörkontaktlinse funktioniert nach dem gleichen Prinzip: anstelle von Lautsprechern im Ohr, die den Klang verstärken, erfolgt die Klangübertragung durch direkte mechanische Stimulation des Gehörs.

›Unser höchstes Ziel ist es, hörgeschädigten Menschen dauerhaft ein besseres Leben zu ermöglichen. Daran arbeiten wir mit Leidenschaft‹

So klein und doch so groß: die Hörkontaktlinse®

Die Hörkontaktlinse, unsere Kerntechnologie, ist der weltweit erste Hörgerätelautsprecher, der mittels Mikrosystemtechnik hergestellt und direkt auf dem Trommelfell platziert wird. Es handelt sich dabei nicht um ein Implantat: Eine Operation ist nicht notwendig. Die Besonderheit, die Hörkontaktlinse direkt auf dem Trommelfell zu tragen, bietet mehrere Vorteile.

Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass sehr tiefe und besonders hohe Töne abgedeckt werden können. Die tiefen Töne sind beim Genuss von Musik entscheidend, weil der Klang dadurch satter wird. Hohe Töne zu hören, ist insbesondere für das Sprachverstehen wichtig, denn die codierten Obertöne machen den Charakter einer Stimme aus. Störende Geräusche durch Rückkopplungen werden zudem prinzipbedingt weitgehend vermieden.

Frequenzbereiche Hörkontaktlinse

Unsere Produkte

Unsere Produkte befinden sich derzeit noch in Entwicklung; Vibrosonic hat zwei Hörsysteme in Vorbereitung: das erste verfügbare Produkt wird die Hörkontaktlinse in Verbindung mit einem hinter-dem-Ohr Modul sein, für Patienten, denen gutes Sprachverstehen und ein sicheres Hörvermögen bei Störgeräuschen und in komplexeren Hörsituationen wichtig ist.

Das zweite Hörsystem ist unsichtbar: alle weiteren Komponenten in Ergänzung zur Hörkontaktlinse sollen sich künftig in einem einzigen Gehäuse tief im Gehörgang befinden: Mikrofon, Signalprozessor und eine wiederaufladbare Batterie. Trotzdem wird eine offene Versorgung möglich sein. Dieses Hörsystem ist für Patienten geeignet, denen Ästhetik und Diskretion wichtig ist, ohne die Klangqualität dafür opfern zu wollen.

Hinter-dem-ohr-Modul
Gehörgangsmodul

Service in der Praxis

Da die Hörkontaktlinse direkt auf dem Trommelfell platziert und getragen wird, soll sie von ausgewählten HNO-Ärzten eingesetzt werden. Das Einsetzen erfordert nur wenige Arbeitsschritte und geringen Zeitaufwand für Arzt und Patient. Auch die Kontrolluntersuchungen sollen durch den behandelnden Arzt erfolgen. Eine Auswahl an geschulten Ärzten in Ihrer Nähe geben wir zu gegebener Zeit bekannt.



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Das Vibrosonic-Team

Die Idee zur Hörkontaktlinse entstand in einer Forschungskooperation zwischen der Uniklinik Tübingen, dem Fraunhofer IPA, auric Hörsysteme und weiteren Partnern. Das eigentliche Thema dieser Forschungszusammenarbeit war die Untersuchung eines implantierbaren Hörgeräts. Das Resultat war die Entwicklung eines neuartigen Hörgerätelautsprechers. Wir fanden heraus, dass der Lautsprecher nicht nur für implantierbare Hörlösungen geeignet ist, sondern auch als Nicht-Implantat direkt auf dem Trommelfell zum Einsatz kommen kann. So entstand unsere Vision, eine neue Hörgerätegeneration zu erschaffen.

Dr. Dominik Kaltenbacher
Dr. Dominik Kaltenbacher
Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der Vibrosonic GmbH (CEO) – Schwerpunkt: Entwicklung und Finanzen

Dr. Dominik Kaltenbacher studierte an der Universität Karlsruhe Maschinenbau (Vertiefung Mikrosystemtechnik/Mechatronik) und schloss 2007 mit Diplom ab. Im Anschluss arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik- und Automatisierung IPA und leitete dort von 2011-2014 die Arbeitsgruppe Mikromechatronik. Nach Abschluss seiner Promotion im Jahr 2014 zur Entwicklung eines implantierbaren piezoelektrischen Schallwandlers kümmert er sich um das Ausgründungsprojekt Vibrosonic.

Dr. Jonathan Schächtele
Dr. Jonathan Schächtele
Gründer und Gesellschafter der Vibrosonic GmbH (CTO) –
Schwerpunkt: Entwicklungsleitung und Qualitätsmanagement

Dr. Jonathan Schächtele absolvierte ein Studium zum Mechatronik-Ingenieur (Vertiefung Sensorik/Regelungstechnik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das er mit Auszeichnung abschloss. Bis zur Gründung der Vibrosonic GmbH war er bei der Fraunhofer-Projektgruppe PAMB als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektleiter und Senior Scientist tätig und sammelte vielfältige Erfahrungen in Management und technischer Durchführung von F&E-Projekten.

Dr. Ing. Ernst Dalhoff
Dr. Ing. Ernst Dalhoff
Gründer und Gesellschafter der Vibrosonic GmbH –
Schwerpunkt: Wissenschaftliche Beratung

Dr. Ernst Dalhoff studierte an der Universität Stuttgart Maschinenbau (Vertiefung Technische Optik/Regelungstechnik) und promovierte 1998 über interferometrische Distanzmessung. Anschließend baute er an der HNO-Klinik Tübingen das Laboratorium Technische Optik auf, arbeitete in der Hörforschung mit den Schwerpunkten optische Messtechnik, diagnostische Methoden in der Audiometrie (Adano-Preis 2008), Mittelohrmechanik und in der Entwicklung von Hörimplantaten. Herr Dr. Dalhoff berät die Vibrosonic wissenschaftlich.

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Vibrosonic GmbH
Franz-Volhard-Straße 3
68167 Mannheim
Telefon: +49 621 1806269 1
Telefax: +49 621 1806269 9
Mail: info@vibrosonic.de

FAQ

Die Hörkontaktlinse ist ein Hörgerätelautsprecher, der nach neuesten Methoden der Mikrosystemtechnik entwickelt und hergestellt wird. Sie ist so klein und leicht, dass sie direkt auf dem Trommelfell platziert und getragen wird. Die Hörkontaktlinse ist kein Implantat. Eine Operation ist für die Versorgung daher nicht notwendig. Das Einsetzen ist vergleichbar mit anderen ärztlichen Tätigkeiten und dauert nur wenige Minuten.

Die Besonderheit, den Hörgerätelautsprecher direkt auf dem Trommelfell zu tragen, hat folgende Eigenschaften: sehr tiefe und besonders hohe Töne können so sehr gut verstärkt und störende Geräusche durch Rückkopplungen prinzipbedingt weitgehend vermieden werden.
Die tiefen Töne sind beispielsweise beim Genuss von Musik entscheidend, weil der Klang dadurch satter wird. Hohe Töne gut hören zu können, ist für das Sprachverstehen wichtig, denn die codierten Obertöne machen den Charakter einer Stimme aus.

Es sind zwei Hörsysteme in Vorbereitung:
das erste verfügbare Produkt wird die Hörkontaktlinse in Verbindung mit einem hinter-dem-Ohr Modul sein, für Patienten, denen ein natürliches Klangspektrum, gutes Sprachverstehen und ein sicheres Hörvermögen bei Störgeräuschen und in komplexeren Hörsituationen wichtig ist.
Das zweite Hörsystem ist unsichtbar: alle weiteren Komponenten in Ergänzung zur Hörkontaktlinse sollen sich künftig in einem einzigen Gehäuse tief im Gehörgang befinden: Mikrofon, Signalprozessor und eine wiederaufladbare Batterie. Trotzdem wird eine offene Versorgung möglich sein. Dieses Hörsystem ist für Patienten geeignet, denen Ästhetik und Diskretion wichtig ist, ohne die Klangqualität dafür opfern zu wollen.

Eine einohrige Versorgung mit der hinter-dem-Ohr-Variante ist möglich. Für die unsichtbare Hörlösung ist eine einohrige Versorgung noch nicht definiert.

Die Hörkontaktlinse ist derzeit noch nicht verfügbar. Im Moment bereiten wir klinische Studien vor, um die Sicherheit und Funktionalität des Systems zu überprüfen. Eine Zulassung des Produktes planen wir für das kommende Jahr, 2021. Die Produkteinführung der HdO-Hörlösung ist dann für 2022 geplant.

Die Hörkontaktlinse von Vibrosonic ist ein Hörgerätelautsprecher, der nach neuesten Methoden der Mikrosystemtechnik entwickelt und hergestellt wird. Sie ist so klein und leicht, dass sie direkt auf dem Trommelfell platziert und getragen wird. Die Hörkontaktlinse soll daher exklusiv über ausgewählte HNO-Praxen und Kliniken eingesetzt werden. Eine Auswahl an geschulten Ärzten in Ihrer Nähe geben wir zu gegebener Zeit über unsere Internetseite bekannt.

Wenn die Hörkontaktlinse verfügbar ist, wird sich der Preis im oberen Preissegment qualitativ hochwertiger Hörgeräte bewegen. Die Möglichkeit der Bezuschussung durch Krankenkassen ist in Vorbereitung.

Die Verwendung der Hörkontaktlinse hängt von der Schwere des Hörverlustes ab. Der Indikationsbereich beschränkt sich zunächst auf gering- und mittelgradige Schwerhörigkeit. Die Beratung erfolgt durch einen geschulten Hals-Nasen-Ohrenarzt.

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